Raul Chamanski
Lasst Gott nicht aus der Kiste
 
ISBN
 978-3-929345-58-2
Preis: 9,90 Euro
- unverbindliche Preisempfehlung (seit 17.1.18)

Warum sind wir hier?
Gibt es einen Gott?
Warum gibt es so viel Leiden auf der Welt?
Was zum Teufel ist hier los?

Falls Sie die herkömmlichen Religionen altmodisch finden oder vielleicht sogar inakzeptabel für eine Welt, in der Quantenphysik ein alltägliches Gesprächsthema ist, falls Sie über abergläubisches Gefasele die Geduld verlieren, aber dennoch fühlen, dass mehr hinter dem Leben stecken muss, als nur geboren werden, leben und schließlich sterben, dann ist dieser kleine Taschenführer genau das Richtige für Sie. Er zeigt Ihnen, was es heißt, auf diesem merkwürdigen Planeten ein menschliches Wesen zu sein.

Chamanskis Erläuterungen vermitteln jedem, der Antworten sucht, eine radikal alternative Vision unseres spirituellen Potenzials.

 

Leseprobe:

 

Vorwort

Bitte fragen Sie mich nicht, ob ich an Gott glaube. Diese ultimative Trick-Frage setzt voraus, dass ich irgendwie ahnen könnte, was Sie unter „Gott“ verstehen.

Erzogen zu einem eingefleischten Atheisten, tat ich die Vorstellung von einem höchsten Wesen immer als reine Fantasie ab, und ich verfügte über ein gut gepflegtes Arsenal an logischen Argumenten, mit denen ich religiöse Ansichten regelrecht abschoss. All dies veränderte sich jedoch, als ich Mitte zwanzig war und eine tiefe (und unfreiwillige) spirituelle Erfahrung machte.

Mittlerweile habe ich mich an die automatischen, gönnerhaften Reaktionen gewöhnt, die meine Erfahrung gern hervorruft. Wenn ich also sage, es war „eine tiefe Erfahrung“, möchte ich sicherstellen, dass Sie genau verstehen, was ich meine. Ich bin weder dumm noch verblendet. Auch ist mir völlig klar, dass jeder ein emotionales Hoch als ein Geschehen von größter Bedeutsamkeit auslegen kann.

Die Erfahrung, von der ich spreche, war etwas anderes. Es handelte sich um eine grundlegende Transformation des Bewusstseins – eine Erweckung, die dermaßen lebendig war, dass sie all meine Überzeugungen auf einen Streich hinwegfegte und – nebenbei bemerkt – auch keinen Hinweis auf „Gott“ oder Ähnliches enthielt.

Dadurch wurde ich gezwungen, mich auf die spirituelle Suche zu begeben. Bald fand ich heraus, dass die meisten religiösen oder mystischen Gruppen eine transzendente Sicht so gut wie nicht interessierte, im Gegenteil: Die einen forderten mich auf, meinen Geldbeutel zu öffnen, die anderen, mich zum wertlosen Sünder zu erklären. Doch an einen Gott zu glauben, vor dem ich zu Kreuze kriechen sollte, dazu konnte ich mich einfach nicht durchringen.

Nichts von all dem kam für mich infrage. So folgte ich meinem Weg der persönlichen Erfahrung, einem Weg, unterbrochen durch weitere Einsichten – einschließlich der sensationellen Erkenntnis vom abgrundtiefen Zustand dieser Welt, die mit der Zeit konkrete Formen annahm in einer klaren Vision von der Natur und der Bedeutung der menschlichen Existenz.

Und genau darum geht es in dieser kleinen Abhandlung. Es geht um die Frage: Was bedeutet es, ein spirituelles Wesen zu sein, das an eine physische Dimension gebunden ist? Und es geht hier außerdem darum, uns von der Tyrannei religiöser Archetypen zu befreien, indem wir die Ketten des Dogmas, des Aberglaubens und unserer schmalen intellektuellen Bandbreite abwerfen. Kurz gesagt: Es geht darum,

G o t t  a u s  d e r  K i s t e 

zu lassen.

Es liegt mir jedoch fern, Ihnen nahezulegen, alles, was Sie hier lesen, ungefragt anzunehmen. Ich schrieb diesen kleinen Essay nicht, um zu predigen, sondern – auf Drängen meiner Familie und meiner Freunde – um die alternative Sichtweise aufzuzeigen, die ich ganz unerwartet empfing und die seitdem mein ganzes Erwachsenenleben hindurch Quelle der Faszination und Inspiration gewesen ist.

 

Der Autor

Raul Chamanski ist Jahrgang 1955 und ein englischer Geschäftsmann von französisch-russischer Abstammung. Er schrieb dieses Buch, nachdem er eine Reihe von unerwarteten Einsichten über die Natur und die Bedeutung menschlicher Existenz hatte.
Raul Chamanski lebt mit seiner Familie in der Nähe von Genf.